Die große Gnu-Wanderung in Tansania ist eines der spektakulärsten Naturereignisse der Welt und wird oft als „Greatest Show on Earth“ bezeichnet.
Bei diesem beeindruckenden Phänomen begeben sich über 1,5 Millionen Gnus, begleitet von Hunderttausenden von Zebras und Gazellen, auf eine gefährliche Reise durch das Ökosystem der Serengeti-Mara auf der Suche nach grüneren Weiden.
Die Wanderung ist ein kontinuierlicher Zyklus, der von den saisonalen Regenfällen und dem Wachstum von frischem Weidegras bestimmt wird. Sie beginnt im Serengeti-Nationalpark in Tansania, wo die Gnus zwischen Januar und März rund 500.000 Kälber zur Welt bringen. Wenn sich die Trockenzeit im Mai und Juni nähert, ziehen die Herden in Richtung Norden zum Grumeti-Fluss und stehen dabei vor der ersten von vielen Herausforderungen: der Überquerung krokodilverseuchter Gewässer.
Einer der dramatischsten Höhepunkte der Wanderung ist die Überquerung des Mara-Flusses, meist zwischen Juli und September. Dieser Fluss bildet die Grenze zwischen der Serengeti in Tansania und der Maasai Mara in Kenia. Der Anblick von Tausenden von Gnus und Zebras, die den reißenden Strömungen und den lauernden Raubtieren trotzen, ist sowohl herzzerreißend als auch faszinierend.
Um die große Wanderung in ihren verschiedenen Phasen zu erleben, ist das Timing entscheidend:
Dezember bis März: